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Das Rotkehlchen, umgangsprachlich auch „Rotbrüstli“ genannt, ist einer unserer häufigsten Singvögel und trägt seinen melodiösen Gesang sogar im Hebst und Winter vor.

Es ist sehr gut und einfach an seiner orangeroten Brust, seiner kleinen und runden Gestalt und den grossen Knopfaugen zu erkennen und vor allem im Winter ein häufiger Gast an der Futterstelle im Garten.

© Michael Gerber / Birds-online.ch

Die Rotkehlchen Paare können sich schon zeitig im Jahr bilden, die Brut beginnt aber frühestens ab Ende März. Den Nestbau und die Brut übernimmt vor allem das Weibchen. Aufgabe des Männchens ist die Revierverteidigung.

Das Nest des Rotkehlchens besteht oft aus Moos, Blättern und Halmen und ist meist sehr gut getarnt und versteckt am Boden, zum Beispiel unter einem dichten Busch oder einem Wurzelstock. Man findet es aber auch in Mauernischen, Nisthilfen, an Gebäuden oder anderen ungewöhnlichen Standorten.

Das Rotkehlchen brütet normalerweise mindestens zweimal im Jahr und das Gelege besteht meist aus durchschnittlich 6 Eiern.

© Michael Gerber / Birds-online.ch

Gefüttert werden die Jungen von Vater und Mutter mit Insekten, Spinnen und Würmern, die sie vor allem in Sträuchern und am Boden finden. Nach rund zwei Wochen verlassen die gut getarnten, braun gesprenkelten Junvögel das Nest.

© Michael Gerber / Birds-online.ch

Das Rotkehlchen bevorzugt struktur- und abwechslungsreiche Lebensräume, in denen es Nahrung findet und geschützt brüten kann. Auch im eigenen Garten kann man es mit einer dichten Strauchhecke aus einheimischen oder dornenreichen Sträuchern unterstützen. Diese bietet ihm nicht nur Nistplätze sondern auch Schutz vor Nesträubern.

Im Herbst werden beerentragende Büsche wie Holunder, Vogelbeere oder Pfaffenhütchen gerne von ihm besucht und erfreuen auch das Auge des Gartenbesitzers mit ihren Farben.

Als Insektenfresser ist das Rotkehlchen auf strukturreiche Gärten angewiesen. Es empfiehlt sich, vor allem im Herbst das Laub liegen zu lassen oder Laub- und Asthaufen anzulegen. Diese dienen Insekten als Unterschlupf und bieten dem Rotkehlchen und auch dem Igel im Winter Nahrung.

Weitere Information und Bilder findet ihr bei BirdLife Schweiz. Die Bilder auf dieser Seite stammen auch von BirdLife Schweiz.

Opla!

Eine kalte Bise ging an jenem Tag. Im Januar dieses Jahres putzten wir die Nistkästen für die kommende Nistsaison. Dies am Rand des Schladholzes. Unten führt die Surbtalstrasse vorbei, hinter uns der Schladacker. Der Waldrand ist gegen Süd-Ost ausgerichtet.

Nistkasten um Nistkasten wird heruntergeholt. Was finden wir wohl darin vor?: "Ist es nach erfolgreichem Gelege ein leeres Nest?", "Hat es unausgebrütete Vogeleier, tote Jungvögel?", "Ist der Kasten mehrfach belegt, durch ein Nest von Haselmaus oder Siebenschläfer?", "Gar leer?", " ...?".

Der folgende Nistkasten wird heruntergeholt und am nächstgelegenen Ast auf guter Arbeitshöhe aufgehängt. Der Spalt um die Klappe ist gefüllt mit beige-brauner, fragil wirkender Masse. Mit dem Spachtel rings um die Klappe fahren, Klappe öffnen. Der Nistkasten ist prall gefüllt.

Opla! - was ist denn das!? Ein Wunderwerk! Ein Hornussennest: Ein Konstrukt zwischen Baum, Hochhaus ond Höhlensystem! Fünf Etagen; Einzeln verbunden durch eine Mittelsäule. Mit scharfem Spachtel wird das Gebilde als Ganzes vom Holz getrennt, denn wir sind gwundrig, wir wollen es ringsum betrachten; so kommt es auf's Autodach: Staunen und Schweigen.

Mit einem: "Chapeau!", würden die Herren Corbusier, Herzog-De Meuron und Botta wohl den Hut ziehen.

Giraldo und Monika

Der Wanderfalke wurde von BirdLife Schweiz zum Vogel des Jahres 2018 bestimmt. Er ist ein pfeilschneller Jäger und stürzt sich mit atembaraubender Geschwindigkeit auf seine fliegende Beute. Im normalen Flug ist der Wanderfalke mit Geschwindigkeiten zwischen 40 und 60 km/h unterwegs

In der Jagt nähert er sich dem Beutevogel entweder im Flachstoss mit bis zu 100 km/h und im toten Winkel von hinten und nutzt so das Überraschungsmoment oder er stürzt im Stossflug aus grosser Höhe, spitzem Winkel, mit angewinkelten Flügeln und bis zu 300 km/h auf seine unter ihm fliegende Beute nieder. Manchmal tötet er sie hierbei allein schon durch die pure Wucht des Aufpralls. Dennoch sind trotzdem nur etwa 7% seiner Angriffe von Erfolg gekrönt.

Der Wanderfalke hat einen blaugrauen Rücken und eine helle Unterseite mit dunkler Querbänderung. Seine Kopfplatte ist schwarz, und er hat einen schwarzen Bartstreifen.

Der Wanderfalke lebt überall da, wo er genügend Vögel als Nahrung und felsige Nistplätze findet, auch in Städten. Trotz seiner geografischen Verbreitung, er hat jeden Kontinent ausser der Antarktis erobert, gehört er in der Schweiz mit 300 Brutpaaren zu den gefährdeten Arten.

(Bilderquelle: Homepage BirdLife Schweiz)

 

 

Lieber Naturfreund

Anlässlich unserer diesjährigen Mitgliederversammlung am

Freitag, 23.2.2018, um 19:30 Uhr im Mehrzwecksaal Gemeindehaus Unterdorf

stellen wir allen Interessierten, vor allem auch Nichtmitgliedern, auch dieses Jahr wieder ein interessantes Thema vor. Dieses Mal unter dem Motto 'Vom Unkraut zum Heilkraut'.

Maja Stürmer entführt uns in die Welt und die Geheimnisse der Kräuter. Was uns oft als unnützes Unkraut erscheinen mag, kann, richtig angewendet, bei manchen Leiden als Heilkraut eingesetzt werden. Frau Stürmer erläutert, welche Heilkräuter bei uns zu finden sind und zeigt auf, welche Salben, Säfte, Tinkturen und Präparate daraus hergestellt werden können und wie sie wirken. Der Vortrag dauert 35 - 45 Minuten und ist kostenlos.

Wir würden uns sehr über viele Interessierte freuen.

Der Vorstand

Liebe Natur- und Vogelfreund

Wir begrüssen dich herzlich auf der Homepage des Natur- und Vogelschutzvereins Ehrendingen. Nebst vielerlei Aktivitäten in und um Ehrendingen, alle mit dem Ziel der Hege und Pflege der Tier- und Pflanzenwelt, zu denen jedermann, auch Nichtmitglieder, jederzeit herzlich eingeladen sind, geniessen wir vor allem auch das gemütliche Beisammensein mit Gleichgesinnten.

Nebst Aktivitäten zu Gunsten der Natur bietet der Natur- und Vogelschutzverein Ehrendingen auch eine einfache Möglichkeit des sich Kennenlernens in unserem Dorf, und das ganz ohne Verpflichtung.

Nimm ganz unverbindlich an einem unserer nächsten Anlässe teil und lass dich überraschen. Details findest du in unserem Jahresprogramm.

Wegen technischen Problemen mussten wir leider den WebHoster wechseln und sind im Moment daran, unsere WebPage neu aufzubauen. Täglich kommen neue Inhalte hinzu, und wir hoffen, bis Ende Februar die Homepage wieder mit allen Informationen nachgeführt zu haben.

In der Zwischenzeit stehen aber die Vorstandsmitglieder (siehe Vorstand) gerne für Fragen zur Verfügung.

Natur- und Vogelschutzverein Ehrendingen